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Kinder können nicht verwöhnt werden, indem sie zu viel von dem bekommen, was sie wirklich brauchen.

Jesper Juul

Zugegeben, die Kinder in den ersten Lebensjahren selbst zu betreuen, ist finanziell nicht immer leicht zu verwirklichen. Das Geld ist bei vielen jungen Familien knapp – daran sollte dieser Entschluss jedoch nicht scheitern.

Zur Unterstützung gibt es u.a. folgende Möglichkeiten:
Möglichkeiten, im Familien-Alltag Geld zu sparen

Übrigens braucht man auch entscheidend weniger Geld, wenn man keine "Job-Klamotten" braucht, der Arbeitsweg per Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wegfällt.

Das kürzlich abgeschaffte Betreuungsgeld von 150 Euro monatlich war wohl eher symbolisch zu verstehen, wenn man es mit der staatlichen Subventionierung der Fremdbetreuung vergleicht: So kostet ein KiTa-Platz die Gesellschaft monatlich aktuell rund 1200 Euro.

Wir wünschen uns stattdessen ein Betreuungsbudget, wie der Deutsche Familienverband es beispielsweise vorschlägt und das tatsächliche Wahlfreiheit ermöglichen würde.

Letztendlich muss jede Familie ihren eigenen Weg finden – und auch, wenn es anfangs wie ein unüberwindbarer Berg erscheint, wollen wir Mut machen, diesen zu bewältigen. Wir, die Macherinnen dieser Website, haben die unterschiedlichsten Berufe: Sozialpädagogin, Ärztin, Immobilienkauffrau... Uns eint, dass wir unsere Kinder in den ersten Jahren selbst betreuen, aber die Lebenssituationen, in denen wir aktuell stecken, sind ganz unterschiedlich: Viele von uns gehen diesen Weg mit einem berufstätigen Partner, eine von uns ist alleinerziehend und Hartz-IV-Empfängerin.

Und noch ein praktischer Tipp: Beantragt mindestens zwei Jahre Elternzeit, um flexibel bleiben zu können. Verkürzen geht fast immer, zum Beispiel auch in Teilzeit. Wenn man jedoch die Elternzeit verlängern will, muss der Arbeitgeber zustimmen. Vielen von uns war vor dem ersten Kind nicht klar, wie kurz ein Jahr im Leben eines Kindes, gerade am Anfang, eigentlich ist.